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Naturstimmung, Schicksalsfragen und musikalische Dramatik der Romantik.

1829 reiste Felix Mendelssohn-Bartholdy durch England und Schottland. Ein sturmdurchschüttelter Abstecher zu den Hebriden hinterließ einen so starken Eindruck, dass er seinen Eltern schrieb: „Um Euch zu verdeutlichen, wie seltsam mir auf den Hebriden zumute geworden ist …“, und die Anfangstakte der späteren Ouvertüre notierte. Wer in der Musik nun tosende Naturgewalten erwartet, wird allerdings enttäuscht. Mendelssohn schildert eine Stimmung, die eher einer musikalischen Umsetzung der Landschaften William Turners gleicht. Johannes Brahms’ Schicksalslied greift die existenzielle Dimension auf. Nach Hölderlin steht dem sorgenfreien Dasein der Götter das Ausgeliefertsein des Menschen gegenüber. Trost wird zwar angedeutet, aber nicht verkündet; ganz im Sinne eines Komponisten, der einfachen Antworten grundsätzlich misstraute. „Die Erste Walpurgisnacht“ ergänzt das Pro gramm um eine dramatische Perspektive, geprägt durch Mendelssohns humanistischen Geist sowie seine feine Chor- und Orchestercolerierung. Ein Konzert zwischen Naturstimmung und Schicksalsfrage.
Felix Mendelssohn: Ouvertüre „Die Hebriden“, op. 26 Johannes Brahms: „Schicksalslied“, op. 54, für Chor & Orchester Felix Mendelssohn: „Die erste Walpurgisnacht“, op. 60, Ballade für Chor & Orchester Anton Saris, Tenor Markus Krause, Bariton Annika van Dyk, Alt
Konzertchor Lippstadt Thüringen Philharmonie Gotha–Eisenach
Dirigent: Burkhard A. Schmitt
Karten gibt es ab Freitag, 10. Juli 2026.
Reservierungen sind für 30 Tage möglich.
Abo-Buchungen sind schon möglich.
Abo-Reihe O und freier Verkauf
€ 35,- / 31,- / 27,- / 23,- €
ermäßigt: € 17,50 / 15,50 /
13,50 / 11,50
inklusive Gebühren
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Mo – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr
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